Wahlfreiheit

Aus einer Doppelrezension in der New York Review of Books erfahre ich, daß strafrechtlich vorbelastete Kandidaten bei bundesstaatlichen und nationalen Wahlen in Indien dreimal häufiger gewinnen würden als andere. Dies deute darauf hin, daß sie es besser verstehen würden, Wähler zu kaufen oder einzuschüchtern, oder sie davon zu überzeugen, daß sie besser in der Lage … Weiterlesen Wahlfreiheit

Dichtung und Mammon

Nachdem im Dezember 1909 – beinahe 78 Jahre nach Goethes Tod – das Manuskript von Wilhelm Meisters theatralische Sendung in Zürich aufgetaucht war, entwickelte sich ein spannender Publikationskampf zwischen den Verlagen, den schließlich Goethes Hausverlag Cotta für sich entscheiden konnte. Der Germanist Philip Ajouri schreibt: »Der Wert des Originals, das nur eine Abschrift war, ging … Weiterlesen Dichtung und Mammon

Vertauschte Rollen

Von einem Podcast des Deutschlandfunks lerne ich, daß Andrew Jackson – von 1829 bis 1837 der siebte Präsident der USA – ein leidenschaftlicher, harter und kompromißloser Populist, Rassist und Sklavereibefürworter mit genozidalen Anwandlungen gewesen sei, der heutzutage vermutlich vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag landen würde. Stattdessen landete er, der Demokrat war, auf dem … Weiterlesen Vertauschte Rollen

Dotedu-Blase

Aus der New York Review of Books erfahre ich, daß sich in den USA eine 1,2 Billionen Dollar große Studienschuldenblase gebildet habe. Wohl dem, dem die Bürde eines überbewerteten Hochschulabschlusses erspart bleibt! Rana Foroohar. »How the Financing of Colleges May Lead to DISASTER!« The New York Review of Books, Oct. 13, 2016, vol. LXIII, no. … Weiterlesen Dotedu-Blase